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Zukunft des Radklassikers ungewisser denn je
Hat der Niederländer Karsten Kroon das letzte Rennen
von „Rund um den Henninger-Turm“ gewonnen?
Eigentlich lief alles nach Plan. „Wir haben 179 Kilometer lang alles richtig gemacht, sind taktisch sehr gut gefahren“, sagte Davide Rebellin mit traurigem Blick. Eine Sekunde der Unachtsamkeit reichte, um auf den letzten Metern vor dem Ziel des Frankfurter Radklassikers „Rund um den Henninger-Turm“ den erhofften Sieg für das Team Gerolsteiner doch noch aus den Händen zu geben.   [ Bericht lesen ]
Keine Ehrenerklärung – kein Start:
Liquigas von Veranstalter Bernd Moos-Achenbach ausgeladen
Das italienische ProTour-Team Liquigas darf nicht bei „Rund um den Henninger-Turm“ am 1. Mai starten. Veranstalter Bernd Moos-Achenbach hat das Team ausgeladen: „Unser 9-Punkte-Anti-Doping-Programm enthält auch eine Ehrenerklärung der Team-Chefs. Diese muss bis Mittwoch, 30. April 2008, 17:00 Uhr, abgegeben werden, sonst darf ein Team bei Rund um den Henninger-Turm nicht starten. Wir waren uns mit Liquigas finanziell schon einig, da wurde uns schriftlich von diesem Team mitgeteilt, dass es die Ehrenerklärung nicht unterzeichnen werde. Daraufhin haben wir konsequenterweise Liquigas mitgeteilt, dass seine Mannschaft in Frankfurt nicht starten kann.“   [ Bericht lesen ]
Wegen Start am 1. Mai: Team Volksbank schließt sich der M.P.C.C. an
Acht ProTour-Teams beim Henninger-Rennen
Zabel, Petacchi, Zberg, Rebellin und Ciolek die Favoriten
Der Veranstalter des traditionsreichen deutschen Frühjahrsklassikers „Rund um den Henninger-Turm“ geht im Kampf für einen dopingfreien Radsport neue Wege. „Wir haben ein eigenes Anti-Doping-Programm aufgelegt und unterstützen die Mannschaften, die sich offensiv einem sauberen Radsport verschrieben haben“, sagt Bernd Moos-Achenbach, der am 1. Mai wiederum 20 Mannschaften auf die 179 Kilometer lange Schleife durch den Taunus schicken wird. „Das Interesse an unserem Rennen war enorm groß. Wir konnten leider nicht alle Teams berücksichtigen, die gerne in Frankfurt gestartet wären.“   [ Bericht lesen ]
Von Ciolek bis Zabel
Die zehn Topfahrer bei „Rund um den Henninger-Turm“
Gerald Ciolek (Deutschland / Team High Road) Ergebnisse 2008: Etappenzweiter Kalifornien-Rundfahrt Größte Erfolge: U23-Weltmeister (2006) Deutscher Straßenmeister (2005) Etappensieger Deutschland-Tour (2006, 2007) Etappensieger Österreich-Rundfahrt (2007) Gesamtsieger Rheinland-Pfalz-Rundfahrt (2007) Zweiter „Rund um den Henninger-Turm“ (2006) Sieger Rund um die Nürnberger Altstadt (2006)   [ Bericht lesen ]
Von Ag2R-La Mondiale bis Topsport Vlaanderen
Die 19 Teams im Überblick
ProTour
Team Gerolsteiner* (Deutschland), Team Milram (Deutschland), Ag2R-La Mondiale* (Frankreich), Crédit Agricole* (Frankreich), Team High Road* (USA), Rabobank* (Niederlande), Team CSC (Dänemark), Silence-Lotto (Belgien)   [ Bericht lesen ]
Neun-Punkte-Programm im Kampf gegen Doping
Bei „Rund um den Henninger-Turm“ werden
alle Profi-Teams per Stichprobe kontrolliert
„Solange es Dopingkontrollen im Radsport gibt, sind sie bei ‚Rund um den Henninger-Turm’ vorgenommen worden. In der 46-jährigen Geschichte dieses Rennens hat es noch nie einen Dopingfall gegeben.“ Das erklärt Veranstalter Bernd Moos-Achenbach im Hinblick auf die aktuelle Antidoping-Diskussion im deutschen und internationalen Sport. In Frankfurt wurden die Anforderungen des Weltverbandes UCI, unter dessen Verantwortung und Leitung die Dopingkontrollen vorgenommen worden sind, genau beachtet.   [ Bericht lesen ]
Mindestens neun ProTour-Teams starten am 1. Mai
Das Team Gerolsteiner führt in Frankfurt
die „Bewegung für einen glaubwürdigen Radsport“ an
Selten zuvor war das Interesse am traditionsreichen deutschen Frühjahrsklassiker „Rund um den Henninger-Turm“ größer als in diesem Jahr. Schon jetzt liegen Veranstalter Bernd Moos-Achenbach zahlreiche Anfragen von ProTour-Teams vor, die ihre Spitzenfahrer am 1. Mai 2008 auf die 179 Kilometer lange Schleife durch den Taunus schicken wollen. „Wir planen zum jetzigen Zeitpunkt mit 18 bis 20 Mannschaften“, sagt Bernd Moos-Achenbach. Die Zahl der Anfragen übersteige aber jetzt schon deutlich die Kapazitäten.   [ Bericht lesen ]
Zehn Fragen zum Jahresende
Veranstalter Bernd Moos-Achenbach im Wechselbad der Gefühle:
"Rund um den Henninger-Turm kommt mir vor wie eine Kneippkur"
Ein turbulentes Radsportjahr mit zahlreichen Ereignissen neigt sich dem Ende zu. Bernd Moos-Achenbach, der Veranstalter des Radklassikers "Rund um den Henninger-Turm", hat die erheblichen Folgen aus diesen Aufregungen zu tragen. Betrachten Sie die Ereignisse dieses Jahres als positiv oder negativ für die Zukunft des Radsports? "Ich sehe die Entwicklung positiv. Der Radsport kann sich neu sortieren. Doping ist ein altes Problem, das man ernst nehmen muss. Mein Vater Hermann hat schon vor 30 Jahren gesagt, in allen Sportarten würde gedopt.   [ Bericht lesen ]
Berg- und Sprintwertungen
Nicht nur in der Darmstädter Landstraße wird gespurtet, auch unterwegs gibt es viele Berg-und Sprintwertungen. Fünf Gemeinden im Main-Taunus-Kreis und Hochtaunuskreis haben Prämien für Sprints bei der Durchfahrt ausgelobt. Hofheim und Eschborn, wo es für die Klassen Elite und Junioren etwas zu gewinnen gibt, Oberursel, Bad Soden und Sulzbach im Main-Taunus-Zentrum, wo nur die Elite sprintet.   [ Bericht lesen ]
Ein Heer von Weltklasse-Fahrern streitet alljährlich um den Erfolg
46 Jahre "Rund um den Henninger-Turm"
Seit 46 Jahren gibt es das große Frankfurter Radrennen. Sein Geburtsjahr war 1962. Der Umzug vom Hainer Weg in die Darmstädter Landstraße ist bewältigt worden, der Umzug von den Toren der Henninger Bräu AG vor die Tore der Binding-Brauerei. Denn Binding hat die Marke Henninger gekauft und führt als Titelsponsor das große Radrennen weiter. So blieb auch der traditionelle Name des Klassikers erhalten.   [ Bericht lesen ]
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Buch-Tipp

Helmer Boelsen, "Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaft",
Covadonga Verlag, Bielefeld
ISBN 987-3-936973-33-4