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Stimmen der VeloTour-Teilnehmer
„Nice course“ fand der Ire O’Rourke…
…und wunderte sich über die vielen Starter
In den vergangenen Jahren hatten Kirsten Stricker aus Heppenheim und Anja Kirschner aus Osterburken ihre Männer immer als Zuschauer zum VeloTour-Rennen ins Main-Taunus-Zentrum begleitet. Da sie diesmal nicht so lange im Ziel warten wollten, entschlossen sich die beiden, nun am 34-Kilometerrennen teilzunehmen und waren begeistert: „Wir sind zusammen ins Ziel gekommen und haben immer aufeinander gewartet“, berichtete Stricker. Und Kirschner fügte an: „Wir haben einfach nur zum Spaß mitgemacht. Und das machte total Spaß. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.“

Cosmas Lang aus Mainz hatte sich über die 63 Kilometer zwar mehr vorgenommen, dennoch genoss er den Tag mit dem Fahrrad auf der abwechslungsreichen Strecke: „Das ist zwar nicht alles so gelaufen, wie erwartet. Am Anfang bin ich vorne weg gefahren. Ab Heftrich war ich aber leider alleine. Trotzdem hat es mir wieder gut gefallen.“

Auf einem Tandem waren Gunther Kluessa aus Oberursel und der sehbehinderte Sebastian Harling auf die 73 Kilometer-Strecke gegangen. „Wir sind unter zwei Stunden geblieben. Letztes Jahr haben wir noch 2:05 Stunden gebraucht“, freute sich Kluessa über die deutliche Verbesserung. Und auch Harling war sichtlich stolz: „Toll, dass ich so einen Kollegen habe, alleine könnte ich das nicht.“

Erst seit drei Monaten lebt der Ire Dr. Brian O'Rourke in Deutschland. Der Darmstädter erfuhr von dem Jedermann-Rennen und nahm spontan teil. Er lobte den „nice course“ – die schöne Strecke – und wunderte sich, dass so viele Leute am Jedermann-Rennen teilnahmen.

Extra aus Karlsruhe kam Susanne Maier nach Sulzbach, um die 34 Kilometer zu fahren. „Durch meinen Spinning-Trainer erfuhr ich von dem Rennen. Alles ist prima gelaufen, absolut genial“, freute sich Maier. Die 34-Kilometer Strecke sei „ideal für Einsetiger“ und auch über die Unterstützung der vielen Zuschauer freute sie sich sehr: „Da wird man angefeuert. Dann geht immer noch ein bisschen mehr.“

Etwas Pech hatte Marko Wanke aus Großauheim. Mitten im Rennen über die 63 Kilometer funktionierte plötzlich seine Gangschaltung nicht mehr. „Ich musste im niedrigsten Gang fahren. Trotzdem war das Rennen sehr angenehm. Das Henninger-Rennen ist eben sehr eindrucksvoll“, erzählte Wanke. Auch er zeigte sich von den Zuschauern beeindruckt: „Vor allem im Taunus an den Anstiegen und am Ruppertshainer Berg. Da ist richtig was los.“
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