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Hessischer Rundfunk wichtigster Medienpartner/FR erstellt Rennzeitung
Das hr-fernsehen trägt „Rund um den Henninger-Turm“ in die Welt hinaus
Auch bei der 47. Auflage des bekanntesten deutschen Radrennens wird der Hessische Rundfunk (hr) die Live-Bilder produzieren - vom Startschuss bis zum Zielstrich. Der hr überträgt „Rund um den Henninger-Turm“ damit erneut mit großem technischen und personellen Aufwand. Am 1. Mai 2008 beginnt die Live-Übertragung im hr-fernsehen innerhalb der Sendung „Sport-Extra“ um 10:00 Uhr und endet um 14:00 Uhr. Die ARD übernimmt um 13:15 Uhr bis nach der Zieleinfahrt auf der Darmstädter Landstraße um 15:45 Uhr.

Die Übertragung eines Radrennens bleibt bei allen technischen Fortschritten eine besondere Herausforderung: drei Ü-Wagen, 20 fest installierte und mobile Kameras, drei Motorrad-Kameras auf der Strecke und nicht zuletzt der Einsatz der Helikopter mit den Bildern „von oben“ sorgen im Zusammenspiel mit über hundert engagierten Mitarbeitern für eine der aufwendigsten Fernsehproduktionen des Hessischen Rundfunks.

Der hr sorgt dabei gleichzeitig für die „internationalen“ Bilder. Der deutsche Radklassiker wurde 2007 in vielen anderen Ländern Europas übertragen, unter anderem in Frankreich, Belgien, den Niederlanden oder Dänemark, aber auch in den USA und Asien. Insgesamt über 30 Stunden TV-Zeit, gesehen von 40 Millionen Zuschauern.

Neben den Rennbildern wird es in diesem Jahr einen noch stärkeren Blick auf die kulturellen Aspekte des Rhein-Main-Gebietes und des Taunus geben: auf Hintergründe, Randgeschichten an der Strecke, die Städte und Gemeinden mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten.

Über die zentrale Übertragung des Profi-Rennens hinaus sind Einblicke in die Nachwuchsarbeit geplant, schließlich kümmert sich kein anderer Veranstalter weltweit so engagiert um den Kinder-, Schüler- und Juniorenbereich.

Nach der erfolgreichen Kooperation über ein Jahrzehnt hinweg wird der Hessische Rundfunk weiter Fernseh-Partner von „Rund um den Henninger-Turm“ sein. Bernd Moos-Achenbach und der Sportchef des hr, Ralf Scholt, haben sich schon vor drei Jahren auf eine Vereinbarung über eine langfristige Zusammenarbeit geeinigt. „Das Henninger-Rennen ist Hessens größtes Sportereignis mit internationaler Bedeutung“, sagt Ralf Scholt, „zudem gestalten wir beim Henninger-Rennen nicht nur eine reine Sportsendung, sondern zum großen Teil Regionalberichterstattung. Das und die ernsthaften Bemühungen des Veranstalters im Kampf gegen Doping wollen wir weiterhin gerne übertragen.“ Auch Bernd Moos-Achenbach freut sich über die Vereinbarung: „Die Live-Übertragung ist gesichert, wir können den Sponsoren etwas bieten und damit die wirtschaftliche Grundlage für unser Traditionsrennen in den nächsten Jahren legen.“

Auch hr3, die Popwelle des Hessischen Rundfunks, sitzt mit im Sattel. hr3 berichtet vor, während und nach dem Rennen über die Fahrer, die Teams sowie vom Rennverlauf und präsentiert das Radrennen. hr1, hr4 und hr-info berichten zudem ausführlich mit Live-Reportagen und Hintergrundberichten.

hr-online komplettiert das Engagement des Hessischen Rundfunks und organisiert den offiziellen Internet-Ticker. Im Vorfeld berichtet hr-online über alles Interessante im Hinblick auf die 16 Rennen, stellt Streckenpläne vor und gibt ambitionierten Freizeit-Fahrern die Möglichkeit, sich über die Homepage (www.hr-online.de) anzumelden. „Wir begleiten seit Jahren den Radklassiker ‚Rund um den Henninger-Turm’ und freuen uns, dass auch wir eine Partnerschaft haben“, sagt Stephan Groß, der Leiter von hr-online.

Engagiert und kompetent:

Frankfurter Rundschau exklusiver Printmedien-Partner


Seit der Geburtsstunde des Radklassikers „Rund um den Henninger-Turm“ im Jahr 1962 ist die Frankfurter Rundschau (FR) mit dabei, wenn es darum geht, über das bedeutendste Radrennen Deutschlands zu berichten. Seit 2002 ist sie auch exklusiver Printmedien-Partner des Frühjahrsklassikers „Rund um den Henninger-Turm“.

Informativ, unterhaltend und hintergründig hat die Frankfurter Rundschau stets über den deutschen Radsport berichtet, in guten wie in schlechten Zeiten. Nach der letztjährigen Skandaltour durch Frankreich und dem Ende der Telekom-Ära im Herbst 2007 stehen aus deutscher Sicht vor allem das Team Gerolsteiner und das Team Milram am 1. Mai 2008 im Fokus der nationalen Berichterstattung.

Die große Radsport-Kompetenz der Frankfurter Rundschau fließt in die Rennzeitung ein. Diese liegt der FR als Sonderbeilage am Tag vor dem Rennen bei und wird am 1. Mai an der Strecke verteilt. Darin enthalten sind natürlich alle Teams, alle Fahrer mit Start¬nummern, der Streckenplan und die Marschtabelle. Abgerundet wird die Rennzeitung durch Geschichten über jene Spitzenfahrer, die am Tag der Arbeit mehr als eine Millionen Menschen an die Strecke locken.
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Buch-Tipp

Helmer Boelsen, "Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaft",
Covadonga Verlag, Bielefeld
ISBN 987-3-936973-33-4