Nach dem gelungenen Debüt rollt die Rhein-Main Skate-Challenge in die zweite Runde
„Einmal Taunus - Skyline und zurück“: Unter diesem Motto startet die Rhein-Main Skate-Challenge am 1. Mai 2008 ihre zweite Auflage. Nach der erfolgreichen Premiere 2007 öffnet der Radklassiker „Rund um den Henninger-Turm“ auch dieses Jahr wieder für Inlineskater seine Pforten. Nachdem im Vorjahr 500 Skater die beiden Strecken erfolgreich zu Ende brachten, erwarten die Organisatoren in diesem Jahr bis zu 1000 Anmeldungen. Veranstalter Bernd Moos-Achenbach freut sich über die steigenden Teilnehmerzahlen. „Um die Sicherheit der Sportler zu gewährleisten, haben wir nach intensiven Gesprächen mit der Polizei und den Teilnehmern aus dem letzten Jahr einige Streckenpassagen und vor allen den Zieleinlauf im Main-Taunus-Zentrum optimiert“, sagt Dirk May, den Bernd Moos-Achenbach als Skate-Experten hinzu gezogen hat.
Die Auswertung der vergangenen Ergebnisse hat eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit dieser noch jungen Sportart unter Beweis gestellt. So starteten zur Premierentour neben den Leistungssportlern auch sehr viele Breitensportler, die durch ihre erfolgreiche Teilnahme der Öffentlichkeit die Einsatzmöglichkeiten eines „Sport-Spiel Gerätes“ vor Augen führten. Die Tatsache, dass die Siegerzeiten zwischen Radfahrern und Inlineskatern nur im einstelligen Prozentbereich variierten, zeigt, zu welcher Leistung Inline-Sportler fähig sind. Aber auch und vor allem die Mehrzahl der Fun Skater hat durch ihre Generationen übergreifende Teilnahme - es waren einige 60- bis 70-jährige Inlineskater am Start - zu beeindrucken gewusst.
Die Attraktion für die Teilnehmer der 2. Rhein-Main Skate-Challenge: Sie skaten wie die „Jedermänner und –frauen“ auf der Strecke der Weltklasse-Radprofis. Auf dieser interessanten Distanz vor einem begeistertem Publikum ist Stimmung garantiert. Wie im Vorjahr stehen wieder zwei Wettbewerbe den Skatern zur Auswahl. Start und Ziel befinden sich zusammen mit der VeloTour im Main-Taunus-Zentrum (MTZ).
Die 73 km lange Distanz führt durch den wunderschönen Taunus mit einer Schleife durch die Frankfurter City, vorbei am Henninger-Turm und von dort zurück zum MTZ. Wer hier teilnimmt, sollte einen Stundenschnitt von 22 Kilometern halten können. Diese wurde im Vorjahr von 219 Skatern bewältigt, wobei der schnellste Skater hierfür 1:57 Std. und der langsamste 3:31 Std. benötigte. Auf die schöne, aber dennoch anspruchsvolle 34 km-Taunusrunde begaben sich im vergangenen Jahr 250 Skater. Sie ließen sich zwischen 0:55 Std. bis zu 2:30 Std. Zeit. Diesmal können es die Teilnehmer hier etwas langsamer angehen, für diese Strecke ist ein Stundenschnitt von etwa 16 Kilometern erforderlich.
Die hügelige Strecke über 73 Kilometer ist das längste Skate-Rennen in Deutschland, das nicht auf einem Mehrfachrundkurs gelaufen wird. Sie führt durch die schönen Landschaften des Vordertaunus, historischen Ortschaften wie Kriftel, Bad Soden und Kelkheim, quer durch die Frankfurter Innenstadt bis zur Darmstädter Landstraße und von dort zurück nach Sulzbach. Weniger konditionsstarken Skatern wird die ebenfalls anspruchsvolle 34 km-Runde angeboten. Auf dieser Strecke rollen die Fahrer über Unterliederbach bis Kriftel durch verschiedene Städtchen direkt zurück ins Main-Taunus-Zentrum, ohne den Umweg durch die Frankfurter City zu nehmen. Die Verpflegungsstellen beider Strecken befinden sich in Eppstein und Sulzbach.
Um 9:40 Uhr fällt nach dem Aufbruch der VeloTour-Fahrer der Startschuss zur 2. Rhein-Main Skate-Challenge. Die Entscheidung „pro Skater“ wurde nicht aus dem Bauch heraus gefällt, sondern im Vorfeld intensiv mit der Polizei, anderen Veranstaltern und auch Sportlern beider Lager beraten. „Gemeinsam sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass unter Berücksichtigung der Streckenführung, Straßenbreite und Logistik die geglückte Premiere weiter entwickelt wurde“, sagt Veranstalter Bernd Moos-Achenbach. Die schnellsten Inlineskater werden sich nach einiger Zeit mit langsamen Radlern mischen. Damit es bei Überholvorgängen nicht zu Kollisionen kommt, ist letztlich die gegenseitige Rücksichtnahme aller Teilnehmer gefragt. Mehr als eine Millionen Zuschauer am Streckenrand feuern die Radfahrer und Skater dann gleichermaßen an.
Das Main-Taunus-Zentrum als Start- und Zielpunkt hat sich bereits im letzten Jahr beim Jedermannrennen der Radfahrer als familienfreundlicher Veranstaltungsort bewährt. Neben einer Großbildleinwand, auf der das Rennen der Profis live verfolgt werden kann, sorgen ein umfangreiches Bühnenprogramm und noch weitere Präsentationen für die Unterhaltung aller Mitgereisten.